Nach der Jahrestagung der SG
Im April fand das Jahrestreffen unseres Fachverbandes Systemische Gesellschaft statt. Das höchste Gremium, die Mitgliederversammlung, tagte. Im Nachgang nimmt uns der Vorstand nun mit in die Pläne für die Zukunftsgestaltung. Unser Fachverband nimmt sich die Entwicklung der Organisation vor. Gebildet wurde eine neue Arbeitsgruppe zur Organisationsentwicklung der SG, die zur Jahrestagung 2027 im April in Berlin ihre Ergebnisse vorstellen wird.
Nichts ist immer - bis auf: die Veränderung.
Diese Grundannahme begleitet uns im eigenen, im beruflichen, im systemischen, im VITAS-bezogenenen und selbstredend auch im Gestalten der Zukunft der SG. Was können wir heute tun und gestalten - bei Erkenntnis, dass wir nicht in die Zukunft schauen können und nur eine kleine Ahnung davon haben können, was in ihr an Rahmengestaltung und Kompetenz nötig sein wird.
Mir ist noch ein Vortrag einer Tagung gut im Ohr, da besonders die Worte von Dr. Bardia Monshi zu Wirkzeugen für mehr Lebendigkeit in Organisationen:
Es geht immer wieder um das Driften zwischen Überleben - Leben - Erleben.
Um das Ausloten von Anpassung bei Bewahrung des Bewährten, um Gestaltung bei Anerkennung vieler ungewisser Faktoren, um die Möglichkeit von Mitwirkung.
Die wichtigste Frage dabei:
Wohin fließt unsere Energie?
Welche Bedeutung geben wir welchen Beobachtungen und wie wirken wir sinndienlich in dem bestehenden Kontext?
Daher heut als Gedankensplitter und Einladung die Frage auch an euch:
Wohin fließt eure Energie?
Worauf richtet ihr euren Kompetenz-Fokus?
In welcher Weise könnte die kleinste denkbare mögliche Veränderung in Haltung und/oder Tun für Entspannung und/oder Bewegung sorgen?
Wer hat die nächste gute Idee?
Herzliche Grüße
Euer VITAS-Team